Informationsmanipulation erkennen und gesellschaftliche Resilienz stärken
Gezielte Desinformation beeinflusst zunehmend öffentliche Debatten und demokratische Entscheidungsprozesse. Oft subtil, koordiniert und schwer durchschaubar. Gleichzeitig wird die eigene Anfälligkeit für manipulative Inhalte häufig unterschätzt, während ihre gesellschaftlichen Auswirkungen, von Polarisierung bis hin zu Hassrede und Gewalt, bislang nur unzureichend erforscht sind.
Das Projekt RESONARE – Risiko- und Eskalationspotenziale von Informationsmanipulation setzt genau hier an. Ziel ist es, die Mechanismen und Akteure hinter Informationsmanipulation systematisch zu untersuchen und deren Wirkungen auf gesellschaftliche Dynamiken besser zu verstehen. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Erkennung manipulativer Inhalte sowie die Analyse, wie Desinformation zur Entstehung von Hassrede und gewaltfördernden Narrativen beitragen kann.
Auf dieser Grundlage entwickelt RESONARE innovative Ansätze zur automatisierten Erkennung entsprechender Kommunikationsmuster und untersucht in konkreten Anwendungsfällen deren Wahrnehmung und Wirkung in der Gesellschaft. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Entwicklung zielgruppenspezifischer Präventionsstrategien ein, um insbesondere vulnerable Gruppen besser zu schützen.
